ich will mit dieser aussage niemanden, der noch nach monaten unter entzugserscheinungen leidet, als jemand darstellen oder gar abqualifizieren einen psychischen knacks zu haben.
ich will auch niemanden, der nach monaten noch unter entzugserscheinungen leidet, die motivation rauben.
allerdings wollte ich wiederum mit meiner aussage jemanden motivieren, der in seiner anfangsphase (ähnlich wie ich) von folgenden aussagen schwer irritiert wurde, wie: 'es ist nach einem halben jahr noch kein deut besser.' oder 'ich hab nach einem jahr noch immer keine freude am leben.' :shock: solche aussagen haben mich am anfang sehr stark demotiviert.
von den unterschiedlichen mal-besser-mal-schlechter-phasen hab ich ja gar nicht geschrieben. habe auch schon mehrere kaltentzüge hinter mir. jedoch: wenn es monatelang keinen deut besser wird... dann wage ich zu behaupten, dass das nicht nur der reine entzug ist, sondern dass man sich mal ein paar grundsätzliche gedanken über sein leben machen sollte. und wenn schon... was ist anormal daran psychische probleme zu haben? die hat doch jeder mehr oder weniger. gerade wir drogensüchtigen. hab ich damit jemand beleidigt oder demotiviert? falls ja, entschuldige ich mich.
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04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
wah... Kräuterzigaretten.... das klingt ja so wie alkoholfreies Bier oder chlesterinfreie Butter.... So was rühr ich nicht an! Ganz oder gar nicht....
Ne im Ernst - das erinnert mich irgendwie an die Zeit, als ich mit Kumpels den Blödsinn mit dem Rauchen angefangen hab.... wir haben Schilf genommen, und es mit trockenem Gras und so geüllt und dann das geraucht.... Mann war das eklig.....
Auf jeden Fall wünsch ich dir Glück bei deinem Entzug!
und das mit den ekligen kräuterkippen hab ich schon oft gehört. ist doch alles eine frage der konditionierung.
der vergleich mit der cholesterinfreien butter oder alkoholfreiem bier im sinne von denaturiert, verändert, gepanscht, miese kopie hinkt nach meiner ansicht und entspricht eher den handelsüblichen tabakwaren. jede zigaretten-packung = eine kleine chemiefabrik. die werbung gaukelt uns vor es wäre ein unverfälschtes naturprodukt, ein original. getrocknete kräuter dagegen... wurden schon immer verräuchert und sind im übertragenen sinne eher die unverfälschte butter von glücklichen weiderindern = natur pur. :mrgreen: was ich hier als methode jedoch nicht anpreisen möchte und im dauereinsatz nicht beschönigen will (teer) und (hoffentlich!) immer mehr einschränken werde.
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04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
ach im Moment gehts mir eigentlich prächtig. Ich freu mich sogar schon auf die Kaffepause...
Das einzige was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: kann es sein, dass für Nichtraucher die Uhren langsamer ticken? Mir kommt es vor als hätte diese Woche mindestens ein Monat gedauert....
[quote:eb4cee7f5f="Caesar"]Das einzige was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: kann es sein, dass für Nichtraucher die Uhren langsamer ticken? Mir kommt es vor als hätte diese Woche mindestens ein Monat gedauert....[/quote:eb4cee7f5f]das warten auf bessere zeiten dehnt die zeit im kopp. :stony: aber das warten lohnt sich: schon alleine die ganzen kleinigkeiten wie... die hände und füsse sind immer warm... ich fühle mich so fit... und gleichzeitig ruhiger als vorher... das essen schmeckt so gut... u. v.a.m . (und gestern waren es nur 4 kräuterkippen.)
allen einen schönen wochenanfang!
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04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
Heute hab ich auch mal in deinem tb geblättert. Nun scheinst du ja inzwischwen auf einem guten Weg zu sein Das freut mich, am Anfang sah es ja nicht so rosig aus, aber das geht ja fast allen so :roll:
Ich wünsche dir, dass du weiterhin so gut durchhälst und klasse, dass die Kräuterlis auch bald wegfallen
Einen schönen Tag , verbunden mit nem lieben Gruß
die Nette
ein interessantes und witziges TB hast Du dir hier zugelegt.
Ich finde es vor allem wichtig ehrlich zu sich zu sein - jeder macht die Zeit anders durch. Wenns ein halbes Jahr dauert, bis man keine Entzugserscheinungen mehr hat, dann dauert es eben so lange. Fakt ist, es wird immer besser - manchmal im Zickzack-Kurs aber tendenziell stimmts.
Was mir weiterhilft, ist die ehrliche Selbsteinschätzung und das Hintergrundwissen. Ich glaube "Entzug bewusst erleben" ist ein gutes Mittel nicht wieder anzufangen...
Weiterhin viel Erfolg - liest sich ganz gut finde ich...
hallo leute, freue mich sehr über eure netten worte.
nette: ich will gar nicht komplett mit den kräuterkippen aufhören bzw. ich werde sie mir nie verbieten. ich will die regelmässigkeit durch ein ab-und-zu ersetzen. ich will, dass aus dem thema rauchen endlich der druck raus ist. d.h. ich will den (sucht-)druck nicht durch einen anderen (erfolgs-)druck ersetzen. ich glaube, dass nur das entspannte verhältnis das vergessen / ausschleichen des gewohnheitsrituals fördert und mich in zukunft zu einem nichtmilitanten, relaxten mitbürger macht. denn das, was mich am rauchen gestört hat, war v.a. die abhängigkeit. wenn ich nun das eine dogma (ich muss unbedingt rauchen) durch ein anderes dogma (ich darf nie wieder rauchen) ersetze, wäre ich (nur für mich! in meiner zielsetzung) eigentlich kein schritt weiter. ist aber einfacher gesagt als getan, da jeder wille zur änderung mit ehrgeiz = unentspanntheit verbunden ist...
die körperliche sucht ist nun überwunden, der hormonspiegel im kopf scheint sich (schneller als ich dachte) wieder einzupendeln. ich habe den eindruck, die grundzufriedenheit von früher habe ich wieder, auch wenn ich teilweise etwas aufbrausender bin, mich schneller aufrege. allerdings rege ich mich auch schnell wieder ab.
und ich finde es momentan o.k. so, wie es ist: bin nun etwas unbequemer und etwas mehr zicke und das ist gut so. [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/boese/u075.gif[/img:be64869c8a]
pancho: nun bin ich momentan hin und hergerissen. einerseits sehe ich es auch so wie du: ehrlich zu sich selbst sein. auch wenns weh tut. sich informieren. sich so viel wie möglich bewusst machen. [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/f030.gif[/img:be64869c8a]
aber ist das nicht ab einem gewissen zeitpunkt ein bumerang? bzw. es kann irgendwann bestimmt nicht schaden, sich zu lösen, zu vergessen und abzulenken... oder kommt die abkehr vom thema ganz natürlich von alleine? leute, bin ich mal wieder zu ungeduldig? [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/d015.gif[/img:be64869c8a]
vielleicht ist das alles sehr konfus und morgen schon wieder ganz anders... aber die frage, die mich momentan beschäftigt... der abnabelungsprozess von der thematik: ist das ein aktiver oder passiver vorgang? [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif[/img:be64869c8a]
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04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
ich versteh dich voll und ganz.... das "nie mehr dürfen" ist auch ein Gedanke, der sich bei mir im Kopf einfach nicht so zurechtfinden will. Dieses "ab und zu" oder wie man es nennen mag, ist gewiss die verlockendste aller Formen des Rauchens. Es stellt sich aber wieder eine Frage: wozu?
Effektiv gesehen wird einem die "erste wieder" Zigarette vermutlich gar nicht schmecken. Wozu sie dann rauchen? Und wenn einem die fünfte Zigarette wieder schmeckt: wozu dann nicht mehr rauchen? Und in diesem Punkt müssen wir armen Süchtler uns im Kopp klar machen, dass es ur wenige Menschen gibt, die den Spagat schaffen, Zigaretten als Genussmittel unregelmässig einzusetzen, ohne davon abhängig zu werden. Ist das Risiko nicht zu gross, wieder abhängig zu werden? Und warum sollten wir überhaupt eine Zigarette rauchen, wenn wir es doch lassen wollten? Wenn der Entzug so scheisse ist -warum sollen wir ihn uns noch einmal antun?
Also besser als ein "wieder müssen" ist "nie mehr dürfen" auf alle Fälle, wenn man es ganz nüchtern betrachtet.
Viel Glück und Durchhaltevermögen von einem mit den Selben Gelüsten und Gedanken wie du getriebenen leidensgenossen auf dem Weg zu Besserung...
hallo andrea, :winky1:
ich will mit dieser aussage niemanden, der noch nach monaten unter entzugserscheinungen leidet, als jemand darstellen oder gar abqualifizieren einen psychischen knacks zu haben.
ich will auch niemanden, der nach monaten noch unter entzugserscheinungen leidet, die motivation rauben.
allerdings wollte ich wiederum mit meiner aussage jemanden motivieren, der in seiner anfangsphase (ähnlich wie ich) von folgenden aussagen schwer irritiert wurde, wie: 'es ist nach einem halben jahr noch kein deut besser.' oder 'ich hab nach einem jahr noch immer keine freude am leben.' :shock: solche aussagen haben mich am anfang sehr stark demotiviert.
von den unterschiedlichen mal-besser-mal-schlechter-phasen hab ich ja gar nicht geschrieben. habe auch schon mehrere kaltentzüge hinter mir. jedoch: wenn es monatelang keinen deut besser wird... dann wage ich zu behaupten, dass das nicht nur der reine entzug ist, sondern dass man sich mal ein paar grundsätzliche gedanken über sein leben machen sollte. und wenn schon... was ist anormal daran psychische probleme zu haben? die hat doch jeder mehr oder weniger. gerade wir drogensüchtigen. hab ich damit jemand beleidigt oder demotiviert? falls ja, entschuldige ich mich.
04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
Moin!
wah... Kräuterzigaretten.... das klingt ja so wie alkoholfreies Bier oder chlesterinfreie Butter....
So was rühr ich nicht an! Ganz oder gar nicht....
Ne im Ernst - das erinnert mich irgendwie an die Zeit, als ich mit Kumpels den Blödsinn mit dem Rauchen angefangen hab.... wir haben Schilf genommen, und es mit trockenem Gras und so geüllt und dann das geraucht.... Mann war das eklig.....
Auf jeden Fall wünsch ich dir Glück bei deinem Entzug!
Rauchfrei seit: 12. 11. 2007 - 21.30
moin caesar,
hoffe, dir geht es heute schon besser!
und das mit den ekligen kräuterkippen hab ich schon oft gehört. ist doch alles eine frage der konditionierung.
der vergleich mit der cholesterinfreien butter oder alkoholfreiem bier im sinne von denaturiert, verändert, gepanscht, miese kopie hinkt nach meiner ansicht und entspricht eher den handelsüblichen tabakwaren. jede zigaretten-packung = eine kleine chemiefabrik. die werbung gaukelt uns vor es wäre ein unverfälschtes naturprodukt, ein original. getrocknete kräuter dagegen... wurden schon immer verräuchert und sind im übertragenen sinne eher die unverfälschte butter von glücklichen weiderindern = natur pur. :mrgreen: was ich hier als methode jedoch nicht anpreisen möchte und im dauereinsatz nicht beschönigen will (teer) und (hoffentlich!) immer mehr einschränken werde.
04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
ach im Moment gehts mir eigentlich prächtig. Ich freu mich sogar schon auf die Kaffepause...
Das einzige was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: kann es sein, dass für Nichtraucher die Uhren langsamer ticken? Mir kommt es vor als hätte diese Woche mindestens ein Monat gedauert....
Rauchfrei seit: 12. 11. 2007 - 21.30
[quote:eb4cee7f5f="Caesar"]Das einzige was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: kann es sein, dass für Nichtraucher die Uhren langsamer ticken? Mir kommt es vor als hätte diese Woche mindestens ein Monat gedauert....[/quote:eb4cee7f5f]das warten auf bessere zeiten dehnt die zeit im kopp. :stony: aber das warten lohnt sich: schon alleine die ganzen kleinigkeiten wie... die hände und füsse sind immer warm... ich fühle mich so fit... und gleichzeitig ruhiger als vorher... das essen schmeckt so gut... u. v.a.m . (und gestern waren es nur 4 kräuterkippen.)
allen einen schönen wochenanfang!
04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
ich hab schon einen ersten Nachteil am Nichtrauchen entdeckt:
Der Wein, den ich Mittags immer trinkt, schmeckt echt scheisse.....
Und das hab ich erst jetzt bemerkt... 
Rauchfrei seit: 12. 11. 2007 - 21.30
Ja hi
Heute hab ich auch mal in deinem tb geblättert. Nun scheinst du ja inzwischwen auf einem guten Weg zu sein
Das freut mich, am Anfang sah es ja nicht so rosig aus, aber das geht ja fast allen so :roll:
Ich wünsche dir, dass du weiterhin so gut durchhälst und klasse, dass die Kräuterlis auch bald wegfallen
Einen schönen Tag , verbunden mit nem lieben Gruß
die Nette
[url=http://www.rauchfrei.x-pressive.com/][img]http://www.rauchfrei.x-pressiv...
20.11.2011 - der neue Start ! Für immer, wie ich wirklich hoffe !!!!!
Hallo,
ein interessantes und witziges TB hast Du dir hier zugelegt.
Ich finde es vor allem wichtig ehrlich zu sich zu sein - jeder macht die Zeit anders durch. Wenns ein halbes Jahr dauert, bis man keine Entzugserscheinungen mehr hat, dann dauert es eben so lange. Fakt ist, es wird immer besser - manchmal im Zickzack-Kurs aber tendenziell stimmts.
Was mir weiterhilft, ist die ehrliche Selbsteinschätzung und das Hintergrundwissen. Ich glaube "Entzug bewusst erleben" ist ein gutes Mittel nicht wieder anzufangen...
Weiterhin viel Erfolg - liest sich ganz gut finde ich...
Liebe Grüße
Rauchfrei seit 10.09.07
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic3427.html]Mein Tagebuch[/url]
hallo leute, freue mich sehr über eure netten worte.
nette: ich will gar nicht komplett mit den kräuterkippen aufhören bzw. ich werde sie mir nie verbieten. ich will die regelmässigkeit durch ein ab-und-zu ersetzen. ich will, dass aus dem thema rauchen endlich der druck raus ist. d.h. ich will den (sucht-)druck nicht durch einen anderen (erfolgs-)druck ersetzen. ich glaube, dass nur das entspannte verhältnis das vergessen / ausschleichen des gewohnheitsrituals fördert und mich in zukunft zu einem nichtmilitanten, relaxten mitbürger macht. denn das, was mich am rauchen gestört hat, war v.a. die abhängigkeit. wenn ich nun das eine dogma (ich muss unbedingt rauchen) durch ein anderes dogma (ich darf nie wieder rauchen) ersetze, wäre ich (nur für mich! in meiner zielsetzung) eigentlich kein schritt weiter. ist aber einfacher gesagt als getan, da jeder wille zur änderung mit ehrgeiz = unentspanntheit verbunden ist...
die körperliche sucht ist nun überwunden, der hormonspiegel im kopf scheint sich (schneller als ich dachte) wieder einzupendeln. ich habe den eindruck, die grundzufriedenheit von früher habe ich wieder, auch wenn ich teilweise etwas aufbrausender bin, mich schneller aufrege. allerdings rege ich mich auch schnell wieder ab.
und ich finde es momentan o.k. so, wie es ist: bin nun etwas unbequemer und etwas mehr zicke und das ist gut so. [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/boese/u075.gif[/img:be64869c8a]
pancho: nun bin ich momentan hin und hergerissen. einerseits sehe ich es auch so wie du: ehrlich zu sich selbst sein. auch wenns weh tut. sich informieren. sich so viel wie möglich bewusst machen. [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/f030.gif[/img:be64869c8a]
aber ist das nicht ab einem gewissen zeitpunkt ein bumerang? bzw. es kann irgendwann bestimmt nicht schaden, sich zu lösen, zu vergessen und abzulenken... oder kommt die abkehr vom thema ganz natürlich von alleine? leute, bin ich mal wieder zu ungeduldig? [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/d015.gif[/img:be64869c8a]
vielleicht ist das alles sehr konfus und morgen schon wieder ganz anders... aber die frage, die mich momentan beschäftigt... der abnabelungsprozess von der thematik: ist das ein aktiver oder passiver vorgang? [img:be64869c8a]http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif[/img:be64869c8a]
04.10.07: erste kräuterkippe > schleichender nikotinentzug
18.10.07: letzte nikotinkippe > schleichender kräuterentzug
24.12.07: seither sehr seltenen sporadischen kräuterrauch
ich versteh dich voll und ganz.... das "nie mehr dürfen" ist auch ein Gedanke, der sich bei mir im Kopf einfach nicht so zurechtfinden will. Dieses "ab und zu" oder wie man es nennen mag, ist gewiss die verlockendste aller Formen des Rauchens. Es stellt sich aber wieder eine Frage: wozu?
Effektiv gesehen wird einem die "erste wieder" Zigarette vermutlich gar nicht schmecken. Wozu sie dann rauchen? Und wenn einem die fünfte Zigarette wieder schmeckt: wozu dann nicht mehr rauchen? Und in diesem Punkt müssen wir armen Süchtler uns im Kopp klar machen, dass es ur wenige Menschen gibt, die den Spagat schaffen, Zigaretten als Genussmittel unregelmässig einzusetzen, ohne davon abhängig zu werden. Ist das Risiko nicht zu gross, wieder abhängig zu werden? Und warum sollten wir überhaupt eine Zigarette rauchen, wenn wir es doch lassen wollten? Wenn der Entzug so scheisse ist -warum sollen wir ihn uns noch einmal antun?
Also besser als ein "wieder müssen" ist "nie mehr dürfen" auf alle Fälle, wenn man es ganz nüchtern betrachtet.
Viel Glück und Durchhaltevermögen von einem mit den Selben Gelüsten und Gedanken wie du getriebenen leidensgenossen auf dem Weg zu Besserung...
:troest:
Rauchfrei seit: 12. 11. 2007 - 21.30
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