Gestern abend hatte ich, mehr oder weniger spontan, beschlossen, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe eingesehen, dass es im Grunde nur Nachteile mit sich bringt, zu qualmen. Und dass ich süchtig bin. Wenn man morgens drei Zigaretten auf nüchternen Magen "braucht", hat das wahrlich nichts mehr mit Genuss zu tun. Auch nicht, wenn man beim Ausgehen immer besorgt ist, ob man wirklich genug Zigaretten dabei hat, und sicherheitshalber noch eine Reserveschachtel einsteckt. Von dem ständigen Gehuste und dem Gestank ganz zu schweigen...
Also hab ich gestern abend die letzte, ohnehin fast leere Schachtel Fluppen entsorgt (hatte später ein paarmal daran gedacht, sie aus dem Müll zu bergen, aber das war mir dann doch zu peinlich), alle Aschenbecher und Feuerzeuge aufgeräumt, und bin eher ins Bett. Nachts habe ich sehr schlecht geschlafen, bin immer wieder aufgewacht und dachte ans rauchen.
Leider hab ich heute morgen im Büro noch eine verführerische, angefangene Schachtel Fluppen gefunden und hatte einen kleinen Rückfall. Hab's dann meinen Kollegen erzählt, sie finden mein Vorhaben toll und unterstüzen mich. Bisher ist es dadurch bei den zwei Zigaretten heute morgen geblieben, mann will sich ja keine Blöße geben . Die Menge an Zigaretten hatte ich sonst schon 10 Minuten nach dem Aufstehen intus :oops: Ich habe fest vor, heute die nächste einfach mal wegzulassen und morgen ... ist DEFINITIV Schluss mit dem Schwachsinn!
Am 28.08.2007 die letzte ausgedrückt.
Dann mal viel Erfolg.... Das fängt ja gut an.
Falco
Bin gestern trotz eines ausgiebigen Kneipenbesuchs standhaft geblieben. Somit kann ich heute vormittag sagen: 1 Tag rauchfrei!
Habe heute Nacht gut geschlafen (kein Wunder nach den Bieren) und die morgendlichen Kippen überhaupt nicht vermisst. Hoffentlich bleibt das so...
Am 28.08.2007 die letzte ausgedrückt.
Hallo und gute Morgen TausM
Na, ich bin stolz auf dich, Kneipenbesuch und tatsächlich standhaft geblieben? Alle Achtung ! Mach weiter so !!!
liebe Grüße, Annette
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20.11.2011 - der neue Start ! Für immer, wie ich wirklich hoffe !!!!!
Jap, mich wundert's selbst, aber es war leichter als erwartet...zumal es gleich eine positive Erfahrung war: Keine stinkenden Klamotten, Lob und Anerkennung durch meine Freunde und, trotz einiger Biere, kein Kopfweh! :o
Am 28.08.2007 die letzte ausgedrückt.
Das mit dem Kopfweh ist auch ne ganz tolle Sache, ich habe seit ich aufgehört habe, nicht mehr einen Tag Kopfweh gehabt, auch nicht nach Alkohol. Als ich rauchte war 2 mal die Woche schon Norm :roll: (Nicht, dass nun jemand denkt, ich hab alle 2 tage getrunken
)
Also , is doch echt toll !
Solche positiven Dinge beeinflussen dich ja wiederum positiv, also , dann mach schön weiter so, es lohnt sich
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20.11.2011 - der neue Start ! Für immer, wie ich wirklich hoffe !!!!!
Ich möchte mich eigentlich auch in der NMR-Phase bewusst ganz normal verhalten, d.h. meinen Alltag wie immer leben, sei es nun im Büro, zu Hause oder abends beim Ausgehen.
Dass man dabei überall mit Rauchern konfrontiert wird, ist klar, aber eben unausweichlich. Meiner Meinung nach bringt es nichts, sich aus Angst vor Rauchkontakt in sein Schneckenhaus zurückzuziehen, ich jedenfalls würde das als Bestrafunmg empfinden, wenn ich wegen des NMR z.B. auf einen Kneipenbesuch o.ä. verzichten müsste.
Gerade habe ich immer wieder heftige, aber kurze Schmachtattacken, es geht halt auf die Mittagspause zu.
Am 28.08.2007 die letzte ausgedrückt.
So, nun also der nächste Tag...nach einer Nacht mit kaum Schlaf. Ich habe das Gefühl, die ganze Nacht wach gelegen zu sein, bin aber erstaunlicherweise kaum müde. War trotzdem froh, als ich ins Büro gehen konnte und nicht mehr an die morgendlichen Fluppen auf dem Balkon denken musste.
Hier im Büro fühle ich mich relativ sicher, wenngleich ich mit meiner agressiv-miesen Stimmung sicher eine Zumutung für meine Kollegen bin.
Und in dieser Stimmung bin ich heute abend auf einen Geburtstag eingeladen. Das kann ja heiter werden...
Am 28.08.2007 die letzte ausgedrückt.
Tip: Mach dir ein Schild zum um-den-Hals-hängen. Schreib drauf:
"Ungeübter Nichtraucher.
Bitte nicht ernst nehmen"
Sorgt schlagartig für weitaus mehr Verständnis bei den Kollegen und der Verwandschaft. Die nehmen dann die Psychopathischen Attacken eher auf die leichte Schulter
NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst
Hallo TausM,
ich finde deine Einstellung richtig und du machst das ganz toll!
Wenn es dir auf der Geburtstagsfeier zuviel ist, das geh einfach früher. Ich hab in den ersten Tagen viel Schutz gebraucht und mir häufig die Decke über den Kopf gezogen. Schone dich, atme bei jeder Schmachtattacke einmal tief durch und trinke ein Glas Wasser. Das wirkt Wunder.
LG
Gabi
aufgehört am 03.03.2015
Jawohl! Einfach nicht unterkriegen lassen! Schon garnicht wenn dann doch mal so Sprüche wie "Mann, du bist ungenießbar! Du solltest besser wieder rauchen, dann kann man dich auch wieder ertragen!" hörst.
Aber die kommen eh meist nur von Nichtrauchern. Am meisten von denen, die noch nie in ihrem Leben geraucht haben und meinen, das ganze dann ach so gut beurteilen zu können. Von denen kann ich eh weder positive noch negative Kritik ernstnehmen, da sie von der Sucht echt einfach keinen Plan haben. Da verzichte ich dann auch immer auf Schulterklopfen.
Im Aufhörstadium ist man nunmal oft unausstehlich und damit basta. Entweder die Umwelt kommt damit klar oder nicht.
Wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg!!!
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