Vorgestern war ich im Kino. Vor dem Film Raucher um mich herum. Mitten im Film eine Pause: Viele rennen raus. Vor einem Monat wäre ich wohl einer der ersten, die sich eine angesteckt hätten. Diesmal muss ich lediglich ganz dringend aufs Klo *lach*
Danach waren wir noch Essen. Ein, zwei Bierchen waren ebenfalls dabei.
Und wie ich schon früher geschrieben habe: Mit anderen Rauchern zu sein, macht mir weniger was aus, als wenn ich allein zu Hause bin. Der Rauch stört mich auch nicht wirklich - teilweise mag ich den frischen Rauch einer Zigarette riechen.
Gestern Abend stellte ich fest, dass ich seit über einem Monat keine Kopfschmerzen mehr hatte. Und das hat mich tierisch gefreut. Wenn ich daran denke, wie die Birne manchmal pulsiert hat ..
Das ist ein weiteres Argument, welches ich nun aufzählen kann, falls mich mal wieder abstruse Gedanken zum Thema "Eigentlich wäre es jetzt doch gar nicht so schlecht, eine zu rauchen" überkommen. Und die kommen (noch) oft genug, keine Sorge.
Allerdings habe ich auch festgestellt, dass diese Gedanken nur noch in Stresssituationen (was für ein Wort) auftauchen. Wenn es mir gut geht, denke ich nicht mehr ans Rauchen.
Unter Rauchern zu sein, macht dir nichts aus? Du Glücklicher. ich glaub das wird eine meiner härtesten Prüfungen. Momentan hab ich noch Urlaub und kein Raucher weit und breit in Sicht.
Aber das mit dem Kino ist witzig. ich hab oft in solchen Situationen gedacht, wie bescheuert ich doch bin, anstelle zu genießen, schon zu hibbeln, wann ich endlich wieder eine rauchen kann. ich glaube mir, ich wäre VOR dir aus dem Kino gewesen.
Vielen Dank, und auch Dir Zmile viel Kraft. Denn es lohnt sich. Und ich kann das selbst noch immer nicht so ganz glauben. Jahrelang hatte ich richtig Angst davor aufzuhören - total bescheuert. Und nun schaue ich auf 5 rauchfreie Wochen zurück. Unglaublich.
Damals, als ich noch rauchte (!), fand ich es störend, wenn beim Essen geraucht wurde. Raucherbereiche kamen für mich deswegen nie in Frage. Im Sommer zum Frühstück draussen zu sitzen, einen Kaffee zu trinken, und dann eine zu rauchen .. das war für mich DAS Highlight.
Heute morgen bin ich zum Bäcker, kaufte für meine Radtour ein, verpackte das ganze leckere Zeuch in meinen Radtaschen und fragte mich die ganze Zeit, was denn hier so stinken würde. Das war das erste mal, wo mich der Rauch von Zigaretten richtig gestört hat. Als Gegensatz zu den Düften aus der Bäckerei .. bääääh. Ich fragte mich, wie ich das so genießen konnte. Hey, nach fünf Wochen wird man auch weiser.
Motiviert habe ich eine Radtour gemacht. Gemütliche Fahrt, zwischendurch eine Pause eingelegt, um ins Wasser zu hüpfen oder zu dösen. Großartig. Gedanken an Zigaretten? Keine vorhanden. Allerdings bin ich nach 65km ziemlich geschafft. Und habe Hunger ohne Ende.
[quote:4f130fb77f="janne"]
Die Bewegung hat mir ziemlich viel geholfen. Man soll es aber auch nicht übertreiben. [/quote:4f130fb77f]
Hahaha, das erinnert mich an eine Begebenheit vom Anfang meiner Nichtraucherkarriere.
Morgens ein paar Cornflakes & Banane, dass rauf auf's Rad und völlig übermotiviert von hier in Charlottenburg über Kaiserdamm - Heerstraße raus und außerhalb hoch bis nach Oranienburg, weiter nach Buch und auf dem Rückweg am Nachmittsg im Norden von Pankow = [b:4f130fb77f]Rien ne va plus[/b:4f130fb77f], nichts geht mehr! :o
Ich war völlig unterzuckert und konnte das Rad nur noch schieben.
Gott sei Dank war ein Imbiss in Sichtweite und da orderte ich sogleich eine Rostbratwurst im Brötchen, 2x 0,5 Ltr Kakao und 2 Mars
Danach ging es wieder einigermaßen, bin denn aber mit der U2 nach Hause gefahren
Wie dem auch sei janne, alles Gute auch weiterhin auf deinem Weg in ein Leben ohne Kippe. Super Entscheidung!!!
—
Nichtrauchen ist cool! Ich bin seit dem 07.01.2008 wieder cool
Ich habe mein Fahrrad gestern auch mal wieder flott gemacht und mich gezwungen keinen Kraftakt, sondern ein lockeres Kreislauftraining auf nur 20 km etwa zu fahren.
Danach noch einen Happen gegessen und wunderbar geschlafen.
Danke Janne - Deiner Methode kann ich mich nur anschließen.
Das freut mich Zumal ich auf dem Rad sehr selten geraucht habe und somit der Drang zu rauchen gar nicht da ist. Und allein die Bewegung tut gut.
Ich merke auch, dass ich den Alltag recht gut meistern kann. Kommen neue "alte" Situationen hinzu, merke ich, wie ich sofort an Zigaretten denke.
Ich habe mit dem Beginn der Semesterferien aufgehört zu rauchen. Heute will ich in der Uni vorbei schauen. Und ich merke wie sich der :evil: meldet. Ich muss einige Dinge klären, das ist auch mit Stress verbunden - natürlich erscheint die Zigarette als das Heilmittel. Auf der anderen - rationalen - Seite bin ich mir bewusst, dass es Blödsinn ist. Arrgggghhh!
Interessant ist dabei meine Verknüpfung: Stress -> kann nichts essen -> Hunger -> Hungergefühl=Schmacht -> Kippen!
Zumindest war das früher immer so. Heute wird erst einmal was zu essen besorgt. Und dann wird auch dieser Tag gemeistert.
Gut gefrühstückt, lecker Kaffee neben mir. Sehr gut. Dass ich Kaffee jemals wieder ohne Kippen genießen könnte, habe ich mir ziemlich schnell bewiesen. Innerhalb einer Woche habe ich das gelernt - aber bei meinem Kaffee-Verbrauch hatte ich keine andere Wahl. Einer der Gründe, warum ich solche Probleme mit dem Aufhören hatte.
Den gestrigen Tag habe ich überstanden. Allerdings war es nicht gerade einfach. Ich frage mich, ob ich jemandem empfehlen würde, im Urlaub mit dem Rauchen aufzuhören. Im Alltag angekommen muss man einige schwierige Stellen überwinden. Aber es ist wohl einfacher, wenn man nicht gleich die ganze Packung Stress (Arbeit, Alltag, Entzug) auf sich lädt.
Beim Lesen der anderen Tagebücher habe ich mich schon gefragt, wann ich es erleben werde: die berühmten, rauchenden Träume.
Ich hatte nikotinfreie Zigaretten, und habe sie nur im Notfall geraucht. Ich weiss gar nicht, ob mir das so gefallen hat. Allerdings wurden es zuletzt immer mehr und ich konnte nicht mehr auf sie verzichten.
Ich bin aufgewacht - und musste so lachen. Die Angst, versagt zu haben, Stand schon vor der Türe.
Hallo Janne,
das klingt doch im großen Ganzen sehr gut, Du packst das schon.
Ich hatte vorgestern ja auch nen "qualmenden" Traum - und war echt überrascht, dass man tatsächlich von einer "versehentlich gerauchten" Zigarette träumen kann,.. ist schon der Wahnsinn.
Ich bin aber optimistisch, in gut 11 Monaten auf die Nichtraucherbank zu dürfen
Also gegen einen schönen Traum hab ich ja nichts einzuwenden, aber auf eure Zigarettenträume verzichte ich dann gerne... Zumal ich ja immrnoch froh bin, wenn ich überhaupt mal schlafe. :roll:
vielleicht sollte ich dich doch als Vorbild sehen und mein Fahrrad aus dem Keller holen. Das freut sich bestimmt. Von meinem Kreislauf mal ganz abgesehen....
Naja, ich werde weiter darüber nachdenken und wünsche dir bis dahin einen schönen qualm- und stressfreien Tag.
Eben bei Marc/eypo gelesen
[quote:5de08f2dc9]Man hat ständig das Gefühl, innerlich aufgewühlt zu sein... Geschockt Das ist nicht wie eine Schmacht, man muss auch nicht unbedingt ständig an Zigaretten denken. Aber dennoch passt gefühlsmäßig irgendetwas nicht und man fühlt sich nicht wohl... Verwirrt
Hatte das Gefühl in den letzten Wochen meist morgens, und irgendwann nachmittags ist es dann verschwunden... Aber heut bin ich zum ersten Mal den ganzen Tag davon betroffen. [/quote:5de08f2dc9]
Seit ungefähr zwei Wochen habe ich teilweise das Gefühl durchzudrehen. Ich fühle mich nicht gut, und wenn ich mich nicht ins Bett packe oder - was meistens besser ist - meine Runde mit dem Rad drehe, hört es nicht auf. Ich kann das schlecht in Worte fassen, Marc hat das schon ganz treffend beschrieben. Und tatsächlich denke ich auch nicht dabei an Zigaretten.
Die morgendliche Zigarette vermisse ich überhaupt nicht. Ich dachte immer, ich würde ohne diese Kippe (und die darauf folgende, und die nächste ...) nicht funktionieren können. Zack! Ich finde es toll, wenn ich mir selbst das Gegenteil von meinen Zweifeln beweisen kann.
Bei Telefonieren merke ich, wie ich die ganze Wohnung ablaufe, so viele Kilometer .. kann nicht still sitzen. Aber das war auch ein Trigger-Punkt - wie [url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2356.html]Olaf[/url] es in seinem (nebenbei ganz toll geschriebenem) Tagebuch nennt. Klingelte das Telefon, griff ich zur Kippe.
Beim Mittagessen stellte ich fest, wie verkrampft ich in den letzten Wochen immer war. Ja sogar richtig aggressiv. Die Gespräche haben mich genervt, ich habe so gut wie nichts um mich herum wahr genommen. Tja, das war der Entzug, den ich mir an diesem Ort nicht eingestehen wollte. Diese Woche stelle ich fest, wie gelassen ich im Vergleich zu den letzten Wochen wurde. Ich konnte das Essen geniessen.
Und eben bei Parain gelesen: Man hört mit Freunden auf. Ich glaube spätestens am nächsten Tag habe ich bereits geraucht, und Lügen erzählt, um den anderen nicht zu ´verunsichern. Das schlechte Gewissen war nicht nur für mich allein da.
Und weil ich schon mehrmals gefragt wurde: Das Blue-Moon-Hörbuch oder "Aufhören in drei Stunden" habe ich vor einiger Zeit hochgeladen:
Inhaltlich ist es Alan Carr. Allerdings eben auf drei Stunden zusammengefasst. Ich habe ganze fünf Jahre gebraucht, um aufzuhören. Es ist also nicht das Allheilmittel. Es unterstützte mich aber auch diesmal. Falls es jemandem helfen sollte, freue ich mich um so mehr.
Vorgestern war ich im Kino. Vor dem Film Raucher um mich herum. Mitten im Film eine Pause: Viele rennen raus. Vor einem Monat wäre ich wohl einer der ersten, die sich eine angesteckt hätten. Diesmal muss ich lediglich ganz dringend aufs Klo *lach*
Danach waren wir noch Essen. Ein, zwei Bierchen waren ebenfalls dabei.
Und wie ich schon früher geschrieben habe: Mit anderen Rauchern zu sein, macht mir weniger was aus, als wenn ich allein zu Hause bin. Der Rauch stört mich auch nicht wirklich - teilweise mag ich den frischen Rauch einer Zigarette riechen.
Gestern Abend stellte ich fest, dass ich seit über einem Monat keine Kopfschmerzen mehr hatte. Und das hat mich tierisch gefreut. Wenn ich daran denke, wie die Birne manchmal pulsiert hat ..
Das ist ein weiteres Argument, welches ich nun aufzählen kann, falls mich mal wieder abstruse Gedanken zum Thema "Eigentlich wäre es jetzt doch gar nicht so schlecht, eine zu rauchen" überkommen. Und die kommen (noch) oft genug, keine Sorge.
Allerdings habe ich auch festgestellt, dass diese Gedanken nur noch in Stresssituationen (was für ein Wort) auftauchen. Wenn es mir gut geht, denke ich nicht mehr ans Rauchen.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
Hallo,
ich lese mich hier so durch die Tagebücher.
4 Wochen geschafft! :applaus:
Unter Rauchern zu sein, macht dir nichts aus? Du Glücklicher. ich glaub das wird eine meiner härtesten Prüfungen. Momentan hab ich noch Urlaub und kein Raucher weit und breit in Sicht.
Aber das mit dem Kino ist witzig. ich hab oft in solchen Situationen gedacht, wie bescheuert ich doch bin, anstelle zu genießen, schon zu hibbeln, wann ich endlich wieder eine rauchen kann. ich glaube mir, ich wäre VOR dir aus dem Kino gewesen.
Wünsch dir viel Erfolg weiterhin!
[url=http://www.rauchfrei.x-pressive.com/][img]http://www.rauchfrei.x-pressiv...
Vielen Dank, und auch Dir Zmile viel Kraft. Denn es lohnt sich. Und ich kann das selbst noch immer nicht so ganz glauben. Jahrelang hatte ich richtig Angst davor aufzuhören - total bescheuert. Und nun schaue ich auf 5 rauchfreie Wochen zurück. Unglaublich.
Damals, als ich noch rauchte (!), fand ich es störend, wenn beim Essen geraucht wurde. Raucherbereiche kamen für mich deswegen nie in Frage. Im Sommer zum Frühstück draussen zu sitzen, einen Kaffee zu trinken, und dann eine zu rauchen .. das war für mich DAS Highlight.
Heute morgen bin ich zum Bäcker, kaufte für meine Radtour ein, verpackte das ganze leckere Zeuch in meinen Radtaschen und fragte mich die ganze Zeit, was denn hier so stinken würde. Das war das erste mal, wo mich der Rauch von Zigaretten richtig gestört hat. Als Gegensatz zu den Düften aus der Bäckerei .. bääääh. Ich fragte mich, wie ich das so genießen konnte. Hey, nach fünf Wochen wird man auch weiser.
Motiviert habe ich eine Radtour gemacht. Gemütliche Fahrt, zwischendurch eine Pause eingelegt, um ins Wasser zu hüpfen oder zu dösen. Großartig. Gedanken an Zigaretten? Keine vorhanden. Allerdings bin ich nach 65km ziemlich geschafft. Und habe Hunger ohne Ende.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
[quote:4f130fb77f="janne"]
Die Bewegung hat mir ziemlich viel geholfen. Man soll es aber auch nicht übertreiben. [/quote:4f130fb77f]
Hahaha, das erinnert mich an eine Begebenheit vom Anfang meiner Nichtraucherkarriere.
Morgens ein paar Cornflakes & Banane, dass rauf auf's Rad und völlig übermotiviert von hier in Charlottenburg über Kaiserdamm - Heerstraße raus und außerhalb hoch bis nach Oranienburg, weiter nach Buch und auf dem Rückweg am Nachmittsg im Norden von Pankow = [b:4f130fb77f]Rien ne va plus[/b:4f130fb77f], nichts geht mehr! :o
Ich war völlig unterzuckert und konnte das Rad nur noch schieben.
Gott sei Dank war ein Imbiss in Sichtweite und da orderte ich sogleich eine Rostbratwurst im Brötchen, 2x 0,5 Ltr Kakao und 2 Mars
Danach ging es wieder einigermaßen, bin denn aber mit der U2 nach Hause gefahren
Wie dem auch sei janne, alles Gute auch weiterhin auf deinem Weg in ein Leben ohne Kippe. Super Entscheidung!!!
Nichtrauchen ist cool! Ich bin seit dem 07.01.2008 wieder cool
Ich habe mein Fahrrad gestern auch mal wieder flott gemacht und mich gezwungen keinen Kraftakt, sondern ein lockeres Kreislauftraining auf nur 20 km etwa zu fahren.
Danach noch einen Happen gegessen und wunderbar geschlafen.
Danke Janne - Deiner Methode kann ich mich nur anschließen.
Mein Tagebuch: http://www.ohnerauchen.de/node/4505
Das freut mich
Zumal ich auf dem Rad sehr selten geraucht habe und somit der Drang zu rauchen gar nicht da ist. Und allein die Bewegung tut gut.
Ich merke auch, dass ich den Alltag recht gut meistern kann. Kommen neue "alte" Situationen hinzu, merke ich, wie ich sofort an Zigaretten denke.
Ich habe mit dem Beginn der Semesterferien aufgehört zu rauchen. Heute will ich in der Uni vorbei schauen. Und ich merke wie sich der :evil: meldet. Ich muss einige Dinge klären, das ist auch mit Stress verbunden - natürlich erscheint die Zigarette als das Heilmittel. Auf der anderen - rationalen - Seite bin ich mir bewusst, dass es Blödsinn ist. Arrgggghhh!
Interessant ist dabei meine Verknüpfung: Stress -> kann nichts essen -> Hunger -> Hungergefühl=Schmacht -> Kippen!
Zumindest war das früher immer so. Heute wird erst einmal was zu essen besorgt. Und dann wird auch dieser Tag gemeistert.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
Gut gefrühstückt, lecker Kaffee neben mir. Sehr gut. Dass ich Kaffee jemals wieder ohne Kippen genießen könnte, habe ich mir ziemlich schnell bewiesen. Innerhalb einer Woche habe ich das gelernt - aber bei meinem Kaffee-Verbrauch hatte ich keine andere Wahl. Einer der Gründe, warum ich solche Probleme mit dem Aufhören hatte.
Den gestrigen Tag habe ich überstanden. Allerdings war es nicht gerade einfach. Ich frage mich, ob ich jemandem empfehlen würde, im Urlaub mit dem Rauchen aufzuhören. Im Alltag angekommen muss man einige schwierige Stellen überwinden. Aber es ist wohl einfacher, wenn man nicht gleich die ganze Packung Stress (Arbeit, Alltag, Entzug) auf sich lädt.
Beim Lesen der anderen Tagebücher habe ich mich schon gefragt, wann ich es erleben werde: die berühmten, rauchenden Träume.
Ich hatte nikotinfreie Zigaretten, und habe sie nur im Notfall geraucht. Ich weiss gar nicht, ob mir das so gefallen hat. Allerdings wurden es zuletzt immer mehr und ich konnte nicht mehr auf sie verzichten.
Ich bin aufgewacht - und musste so lachen. Die Angst, versagt zu haben, Stand schon vor der Türe.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
Hallo Janne,
das klingt doch im großen Ganzen sehr gut, Du packst das schon.
Ich hatte vorgestern ja auch nen "qualmenden" Traum - und war echt überrascht, dass man tatsächlich von einer "versehentlich gerauchten" Zigarette träumen kann,.. ist schon der Wahnsinn.
Ich bin aber optimistisch, in gut 11 Monaten auf die Nichtraucherbank zu dürfen
Mach weiter so !!
edit: wieder Raucher am 13.09.10 - nach 6 Wochen
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic4685.html]ReginasTagebuch[/url]
LG
Regina
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
Also gegen einen schönen Traum hab ich ja nichts einzuwenden, aber auf eure Zigarettenträume verzichte ich dann gerne... Zumal ich ja immrnoch froh bin, wenn ich überhaupt mal schlafe. :roll:
vielleicht sollte ich dich doch als Vorbild sehen und mein Fahrrad aus dem Keller holen. Das freut sich bestimmt. Von meinem Kreislauf mal ganz abgesehen....
Naja, ich werde weiter darüber nachdenken und wünsche dir bis dahin einen schönen qualm- und stressfreien Tag.
lg
Eben bei Marc/eypo gelesen
[quote:5de08f2dc9]Man hat ständig das Gefühl, innerlich aufgewühlt zu sein... Geschockt Das ist nicht wie eine Schmacht, man muss auch nicht unbedingt ständig an Zigaretten denken. Aber dennoch passt gefühlsmäßig irgendetwas nicht und man fühlt sich nicht wohl... Verwirrt
Hatte das Gefühl in den letzten Wochen meist morgens, und irgendwann nachmittags ist es dann verschwunden... Aber heut bin ich zum ersten Mal den ganzen Tag davon betroffen. [/quote:5de08f2dc9]
Seit ungefähr zwei Wochen habe ich teilweise das Gefühl durchzudrehen. Ich fühle mich nicht gut, und wenn ich mich nicht ins Bett packe oder - was meistens besser ist - meine Runde mit dem Rad drehe, hört es nicht auf. Ich kann das schlecht in Worte fassen, Marc hat das schon ganz treffend beschrieben. Und tatsächlich denke ich auch nicht dabei an Zigaretten.
Die morgendliche Zigarette vermisse ich überhaupt nicht. Ich dachte immer, ich würde ohne diese Kippe (und die darauf folgende, und die nächste ...) nicht funktionieren können. Zack! Ich finde es toll, wenn ich mir selbst das Gegenteil von meinen Zweifeln beweisen kann.
Bei Telefonieren merke ich, wie ich die ganze Wohnung ablaufe, so viele Kilometer .. kann nicht still sitzen. Aber das war auch ein Trigger-Punkt - wie [url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2356.html]Olaf[/url] es in seinem (nebenbei ganz toll geschriebenem) Tagebuch nennt. Klingelte das Telefon, griff ich zur Kippe.
Beim Mittagessen stellte ich fest, wie verkrampft ich in den letzten Wochen immer war. Ja sogar richtig aggressiv. Die Gespräche haben mich genervt, ich habe so gut wie nichts um mich herum wahr genommen. Tja, das war der Entzug, den ich mir an diesem Ort nicht eingestehen wollte. Diese Woche stelle ich fest, wie gelassen ich im Vergleich zu den letzten Wochen wurde. Ich konnte das Essen geniessen.
Und eben bei Parain gelesen: Man hört mit Freunden auf. Ich glaube spätestens am nächsten Tag habe ich bereits geraucht, und Lügen erzählt, um den anderen nicht zu ´verunsichern. Das schlechte Gewissen war nicht nur für mich allein da.
Und weil ich schon mehrmals gefragt wurde: Das Blue-Moon-Hörbuch oder "Aufhören in drei Stunden" habe ich vor einiger Zeit hochgeladen:
http://www.dateihosting.de/file/details/161848/BlueMoon_Nichtraucher_in_...
Inhaltlich ist es Alan Carr. Allerdings eben auf drei Stunden zusammengefasst. Ich habe ganze fünf Jahre gebraucht, um aufzuhören. Es ist also nicht das Allheilmittel. Es unterstützte mich aber auch diesmal. Falls es jemandem helfen sollte, freue ich mich um so mehr.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
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