Das sehe ich inzwischen ganz genauso, Janne. Weißt du ja, denn du hast mich eine glückliche Nichtraucherin genannt. Und Leidenschaft im Leben hat schon gar nichts mit Zigaretten zu tun. Aber wirklich nicht!
Danke, auch wenn ich mich selbst gar nicht so aktiv sehe. Im Hinterstübchen ist noch ein wenig Angst da, dass der Traum - das Nichtrauchen - doch noch platzt, und alles was ich geschrieben/gesagt habe, seinen Wahrheitswert verliert. Schon komisch, auch wenn ich jetzt gerade laut rufe "nie wieder!", ist da doch noch ein klein wenig Trotz .. "sei dir da mal nicht so sicher". Ich glaube, solche Gedanken kommen immer mal wieder. Teil weil man selbst es mal wieder nicht fassen kann, und teils weil ich mir das dann doch wieder nicht zutraue - die letzten male hat es ja auch nicht geklappt. Aber - und jetzt kommts - die letzten male haben nie länger als 2 Tage gedauert, und ich vermisse doch eh nix .. ähm .. zack, anderes Thema. 10 sec Monolog fertig.
Natürlich traue ich es mir zu. Bin doch schliesslich so was von gut dabei. Nichtrauchen ist alternativlos - um dem Unwort doch noch eine schöne Verwendung zu liefern.
verboten hast du es ja nicht geradezu, also darf ich? Herzlichen Glückwunsch zu 7 Monaten ohne Rauchen, ohne Ziggis, ohne Nikotin :ja: Du hast mich mal als ganz gutes Vorbild einer Nichtmehrraucherin bezeichnet. Aber du bist mindestens genauso sehr ein Vorzeigenichtraucher, Janne. Ich wünsche dir, dass es so bleibt und du dem Nichtrauchen weiter so viele positive Seiten abgewinnst. Alles Gute!
Vielen Dank. Verboten habe ich es nicht Und natürlich freut es mich auch. In den ersten Wochen und sogar Monaten fand ich Glückwünsche nicht berechtigt - es könnte ja jeder Zeit vorbei sein. Ich kann aber gut nachvollziehen, dass es andere motiviert.
Sieben Monate. Und nach den letzten (sehr) ruhigen Wochen denke ich sehr oft an Kippen. Ich bilde mir ein, ich hätte geraucht. Die Zunge fühlt sich so an. Das Thema taucht also immer wieder auf, nervt ein wenig. Aber ich habe bereits Schlimmeres erlebt und sogar überstanden - das ist eine Phase, ein kleines Jucken und das geht wieder vorbei. Ich muss lediglich Geduld mit mir selbst haben.
Gleichzeitig bewege ich mich viel mehr. Bin fast täglich mit dem Fahrrad unterwegs - trotz Schnee und Kälte. Gestern habe ich eine Radtour um die Havel gemacht, etwas mehr als 50km auf dem Tacho. Gut, das habe ich auch als Raucher geschafft - aber um diese Vergleiche geht es ja nicht. Ich fühle mich frei. Und das ist ein gutes Gefühl.
Und gleich gehts raus, einen schönen Sonntag wünsche ich.
Ich fühle mich frei. Und das ist ein gutes Gefühl.
Das hast du geschrieben, Janne. Und ich kann dieses gute Gefühl wunderbar nachvollziehen. Dagegen sind kleine Attacken unseres Suchtgedächtnisses doch unwichtig. Sie kommen gelegentlich, aber man kann ihnen begegnen, widerstehen, stark bleiben und sich dann wieder über das tolle Gefühl der Freiheit freuen. In diesem Sinne, Janne, schön durchhalten. Aber das tust du sowieso.
Meine Gedanken kreisen zwar mal mehr mal weniger um das Thema Rauchen aber von Qual kann da zum Glück keine Rede sein. Wie habe ich das gestern beschrieben: Mir fallen Raucher auf, ich denke vermehrt daran, dass ich nicht rauche. Aber so etwas wie Schmacht habe ich seit langem, ja seit Monaten nicht mehr gespürt.
Gestern wurde gefeiert. Recht viele Raucher in einem Raum - trotz offenem Fenster war es doch sehr verraucht. Gestern hat es mich nicht gestört, hatte von Anfang an keine Probleme, wenn Raucher in der Nähe waren - zumindest bei diesem (sehr erfolgreichem) Aufhörversuch - aus dem Versuch wurde eine sehr lange Karriere als freier Exraucher Heute morgen komme ich mir aber vor, als hätte ich selbst mitgeraucht. Und darüber habe ich mir als Raucher keine wirklichen Gedanken gemacht. Und wenn jemand mal dabei war, der als Nichtraucher den Wunsch äußerte, eine Raucherkneipe zu meiden, wurde er gleich als intolerant abgestempelt. Ähnliches habe ich schon erlebt. Vor allem habe ich mich nicht anders verhalten.
Was mir bei frischen Aufhörern aufgefallen ist: Die Kippen werden verteufelt, gehasst. Aber wenn ich etwas hasse, muss ich ständig daran denken und den Hass immer aufrecht erhalten. Und das kostet unheimlich viel Kraft. In meinen Augen ist das der falsche Weg.
Einen wunderschönen Frühlingsanfang wünsche ich. Die Sonne knallt hier schon seit Tagen.
ja, das ist so. Da hat man jahrelang mindestens eine Augenbraue gehoben, wenn so ein Nichtraucher sich mit Extrawünschen zu Wort gemeldet hat. Tststs, Nichtraucherkneipe... Sonst noch was?!
Ich hab das auch gemacht. Sehe ich heute mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite "wusste ich's nicht besser", Raucher können nicht mehr so gut riechen undso, auf der anderen Seite finde ich's nur rücksichtslos. Aber wenn ich jetzt höre, wenn Raucher Toleranz von mir einfordern, kann ich nicht folgen...
Man wechselt radikal die Seiten. Und ich bin echt froh drüber!!
Das sehe ich inzwischen ganz genauso, Janne. Weißt du ja, denn du hast mich eine glückliche Nichtraucherin genannt. Und Leidenschaft im Leben hat schon gar nichts mit Zigaretten zu tun. Aber wirklich nicht!
Wünsche dir auch ein schönes Wochenende.
Ami :winky1:
rauchfrei seit 23.05.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4454]Amis Tagebuch[/url]
ich dachte mal ich guck mal ganz schnell bei dir vorbei.
du hast ja schon soooo vielen leuten hier gut zugesprochen,mich mit eingeschlossen,und sowas tut der seele gut :ja:
du warst immer für alle da,egal ob du bei den neuen oder den alten hasen vorbei huschste,du hast immer deine spuren hinterlassen.
und daher heut so ein wundervoller tag ist,möchte ich dir vom ganzem herzen einen wundervollen valentinstag wünschen.
:1loveyou: :winky1: :1loveyou:
glg kerstin
Ich möchte leben!!!
seit 01.02.2011 qualmfrei
Danke, auch wenn ich mich selbst gar nicht so aktiv sehe. Im Hinterstübchen ist noch ein wenig Angst da, dass der Traum - das Nichtrauchen - doch noch platzt, und alles was ich geschrieben/gesagt habe, seinen Wahrheitswert verliert. Schon komisch, auch wenn ich jetzt gerade laut rufe "nie wieder!", ist da doch noch ein klein wenig Trotz .. "sei dir da mal nicht so sicher".
Ich glaube, solche Gedanken kommen immer mal wieder. Teil weil man selbst es mal wieder nicht fassen kann, und teils weil ich mir das dann doch wieder nicht zutraue - die letzten male hat es ja auch nicht geklappt. Aber - und jetzt kommts - die letzten male haben nie länger als 2 Tage gedauert, und ich vermisse doch eh nix .. ähm .. zack, anderes Thema. 10 sec Monolog fertig.
Natürlich traue ich es mir zu. Bin doch schliesslich so was von gut dabei. Nichtrauchen ist alternativlos - um dem Unwort doch noch eine schöne Verwendung zu liefern.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
Ich freu' mich für Dich, dass Du nicht mehr rauchst - und ich wünsche Dir weiterhin so schönen Erfolg und fröhliches Nichtrauchen!
Juliane
O-ber-cool seit dem 8.8.2010
Liberté toujours
verboten hast du es ja nicht geradezu, also darf ich? Herzlichen Glückwunsch zu 7 Monaten ohne Rauchen, ohne Ziggis, ohne Nikotin :ja: Du hast mich mal als ganz gutes Vorbild einer Nichtmehrraucherin bezeichnet. Aber du bist mindestens genauso sehr ein Vorzeigenichtraucher, Janne. Ich wünsche dir, dass es so bleibt und du dem Nichtrauchen weiter so viele positive Seiten abgewinnst. Alles Gute!
Ami :winky1:
rauchfrei seit 23.05.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4454]Amis Tagebuch[/url]
Vielen Dank. Verboten habe ich es nicht
Und natürlich freut es mich auch. In den ersten Wochen und sogar Monaten fand ich Glückwünsche nicht berechtigt - es könnte ja jeder Zeit vorbei sein. Ich kann aber gut nachvollziehen, dass es andere motiviert.
Sieben Monate. Und nach den letzten (sehr) ruhigen Wochen denke ich sehr oft an Kippen. Ich bilde mir ein, ich hätte geraucht. Die Zunge fühlt sich so an. Das Thema taucht also immer wieder auf, nervt ein wenig. Aber ich habe bereits Schlimmeres erlebt und sogar überstanden - das ist eine Phase, ein kleines Jucken und das geht wieder vorbei. Ich muss lediglich Geduld mit mir selbst haben.
Gleichzeitig bewege ich mich viel mehr. Bin fast täglich mit dem Fahrrad unterwegs - trotz Schnee und Kälte. Gestern habe ich eine Radtour um die Havel gemacht, etwas mehr als 50km auf dem Tacho. Gut, das habe ich auch als Raucher geschafft - aber um diese Vergleiche geht es ja nicht. Ich fühle mich frei. Und das ist ein gutes Gefühl.
Und gleich gehts raus, einen schönen Sonntag wünsche ich.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
Ich fühle mich frei. Und das ist ein gutes Gefühl.
Das hast du geschrieben, Janne. Und ich kann dieses gute Gefühl wunderbar nachvollziehen. Dagegen sind kleine Attacken unseres Suchtgedächtnisses doch unwichtig. Sie kommen gelegentlich, aber man kann ihnen begegnen, widerstehen, stark bleiben und sich dann wieder über das tolle Gefühl der Freiheit freuen. In diesem Sinne, Janne, schön durchhalten. Aber das tust du sowieso.
Ami :winky1:
rauchfrei seit 23.05.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4454]Amis Tagebuch[/url]
Du warst da, ich habs genau gesehen. Liebe Grüße aus dem Rheinland, das grade beschlossen hat rauchfrei zu werden. Wir Kölschländer werden immer mehr.
Du schreibst gar nicht? Was issn los? Quält der Dingens Dich?
:clown:
Tschö Alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wußte und tat es.
Meine Gedanken kreisen zwar mal mehr mal weniger um das Thema Rauchen aber von Qual kann da zum Glück keine Rede sein. Wie habe ich das gestern beschrieben: Mir fallen Raucher auf, ich denke vermehrt daran, dass ich nicht rauche. Aber so etwas wie Schmacht habe ich seit langem, ja seit Monaten nicht mehr gespürt.
Gestern wurde gefeiert. Recht viele Raucher in einem Raum - trotz offenem Fenster war es doch sehr verraucht. Gestern hat es mich nicht gestört, hatte von Anfang an keine Probleme, wenn Raucher in der Nähe waren - zumindest bei diesem (sehr erfolgreichem) Aufhörversuch - aus dem Versuch wurde eine sehr lange Karriere als freier Exraucher
Heute morgen komme ich mir aber vor, als hätte ich selbst mitgeraucht. Und darüber habe ich mir als Raucher keine wirklichen Gedanken gemacht. Und wenn jemand mal dabei war, der als Nichtraucher den Wunsch äußerte, eine Raucherkneipe zu meiden, wurde er gleich als intolerant abgestempelt. Ähnliches habe ich schon erlebt. Vor allem habe ich mich nicht anders verhalten.
Was mir bei frischen Aufhörern aufgefallen ist: Die Kippen werden verteufelt, gehasst. Aber wenn ich etwas hasse, muss ich ständig daran denken und den Hass immer aufrecht erhalten. Und das kostet unheimlich viel Kraft. In meinen Augen ist das der falsche Weg.
Einen wunderschönen Frühlingsanfang wünsche ich. Die Sonne knallt hier schon seit Tagen.
letzte Kippe am 17.07.2010
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4540]Tagebuch[/url]
ja, das ist so. Da hat man jahrelang mindestens eine Augenbraue gehoben, wenn so ein Nichtraucher sich mit Extrawünschen zu Wort gemeldet hat. Tststs, Nichtraucherkneipe... Sonst noch was?!
Ich hab das auch gemacht. Sehe ich heute mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite "wusste ich's nicht besser", Raucher können nicht mehr so gut riechen undso, auf der anderen Seite finde ich's nur rücksichtslos. Aber wenn ich jetzt höre, wenn Raucher Toleranz von mir einfordern, kann ich nicht folgen...
Man wechselt radikal die Seiten. Und ich bin echt froh drüber!!
Juliane
O-ber-cool seit dem 8.8.2010
Liberté toujours
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